"Ch. Mighty Bulls Artful Jörg"

Der Name weist darauf hin, dass dieser Hund der Kreuzung von Bulldogge und Black-and-Tan-Terrier seine Existenz verdankt. Im frühen 19ten Jahrhundert, als in England Hundekämpfe das verbotene, aber beliebteste Vergnügen der Arbeiterschicht waren, versuchten Züchter eine neue Note in die Wettkämpfe zu bringen. Die ursprünglich dafür präsentierten Gladiatoren, die Bulldoggen, verbissen sich zu schnell in ihren Gegner und machten so dem Kampf ein vorzeitiges Ende.

Durch Kreuzung mit dem schnellen, wendigen und ausdauernden Terrier entstand eine Rasse, die völlig den Erwartungen entsprach und den Gefechten einen neuen Charakter verlieh: Sie dauerten länger, waren abwechslungsreich,und ihr Ausgang hing nunmehr nicht mehr nur von der Stärke des Gegners ab.

Ab 1860 begannen die britischen Liebhaber, reinweiße Bullterrier zu züchten. Noch heute dominiert diese Farbe und gilt als klassisch.

Image: Der Bullterrier besitzt außergewöhnlichen Mut, Intelligenz und große Kraft. Die Wendigkeit des Terriers (die Anfangsgeschwindigkeit ist größer als die eines Windhundes) korrespondiert mit dem Kampfgeist der Bulldogge. Unerschrocken greift er auch weit größere Hunde an. Unempfindlich gegen Schmerz, verteidigt er Haus, Hof und Familie.

Kindern gegenüber ist der Bullterrier zwar einfühlsam und liebenswürdig, er gehört jedoch in eine konsequente Hand. Ein Flanierhund ist er nicht.

Aussehen: Der Gladiator unter den Hunden soll kräftig und ebenmäßig gebaut sein. Obwohl stark bemuskelt, bewegt er sich relativ leichtfüßig, Vorder- und Hinterläufe arbeiten parallel. Der kräftige Kopf darf nicht grob wirken. Von vorn gesehen ist er eiförmig. Der Oberkopf ist flach zwischen den Ohren. Das charakteristische Profil verläuft in einem sanften Bogen vom Scheitel bis zur Nasenspitze, die leicht nach unten zeigen soll.
der Nasenspiegel ist schwarz. Die möglichst tiefdunklen Augen haben lebhaften Glanz. Sie sind klein, schräg gestellt und mandelförmig, ihr Abstand von der Nasenspitze soll sichtbar größer sein, als derjenige vom Scheitel. Die kleinen, dünnen Ohren stehen nahe beieinander und aufrecht. Die unkupierte Rute ist kurz und wird horizontal getragen. Der Hals ist muskulös, nicht zu kurz und wird von der Schulter zum Kopf hin schmäler. Er zeigt keine lose Kehlhaut.

Gewicht: Als Orientierung ist ein Gewicht zwischen 22 und 30 Kilogramm und eine Schulterhöhe von 42 bis 50 Zentimeter anzunehmen.

Haar und Farbe: das Haarkleid ist kurz, dicht, glatt und hat einen feinen Glanz. Die Haut muss überall straff sitzen. Bullterrier sind entweder reinweiß oder weiß mit einigen Flecken nur auf dem Kopf, die schwarz, lohfarben oder falbfarben sein können. Falbfarben mit schwarzen Fang oder schwarzer Maske kommen häufig vor, ebenso rötlich-braun oder schwarze Decke mit weißroten Abzeichen.

Haltung: der robuste Hund muss viel Bewegung haben und sich austoben können.Es leuchtet ein, dass dieses Muskelpaket in einer beengten Stadtwohnung fehl am Platze ist. Er fühlt sich in einem größeren Anwesen wohl, das er bis zur Selbstaufgabe bewacht und verteidigt. Das kurzhaarige Tier ist leicht zu pflegen. Schmutz entfernt man mit einem trockenen Frottierhandtuch, ausfallendes Haar mit einem trockenen Schwamm.

 

"Ch. Mighty Bulls Artful Jörg" aus dem Zwinger Mighty Bulls:www.mightybulls.at

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