Quelle: Hundejo.de. 17.07.2004

Linzer Kampfhund "Domi" Weltmeister der Rettungshunde LINZ. Staffordshire Bullterrier sind als "Kampfhunde" verschrien. Dass der schlechte Ruf zu Unrecht besteht, beweist der Linzer Erwin Payreder, dessen "Domi" kürzlich Rettungshunde-Weltmeister wurde.
Der Hund ist von Natur aus nicht böse - schlecht ist oft nur das andere Ende der Leine! Wie gut man einen Hund erziehen, ihn Gehorsam und "Nasenarbeit" lehren kann - und sei die Rasse als noch so "gefährlich" eingestuft -, das kann wohl keiner besser sagen als Erwin Payreder: Der Linzer ist seit wenigen Tagen Herrl eines Weltmeisterhunds, der von seiner Rasse her eigentlich als Kampfhund gilt.
Ein Kämpfer ist er wahrlich - als Rettungshund im Wettbewerb! Und außerhalb des Wettkampfs sind die ausgebildeten Hunde zur Rettung von Verschütteten oder Vermissten von unschätzbarem Wert.
"Die Rasse Staffordshire Bullterrier eignet sich meiner Meinung nach ausgezeichnet für die Arbeit als Rettungshund", sagt Payreder, "er verfügt über Merkmale wie Kinder- und Menschenfreundlichkeit, ausgeglichenes ruhiges Wesen und hervorragende Gelehrigkeit.
Grundsätzlich können alle Hunde, die über eine sehr gute Veranlagung verfügen zum Rettungshund ausgebildet werden."
Erster unter 139

Bei der zehnten Weltmeisterschaft für Rettungshunde in Wittstock in Deutschland konnte Payreder mit seinem "Dominator" unter 139 Teilnehmern aus nicht weniger als 16 Nationen in der Königsdisziplin "Trümmersuche" nun den Siegerplatz für sich entscheiden. "Die Freude über den Weltmeistertitel war doppelt groß, zumal von 64 so genannten Trümmerhunden überhaupt nur 15 bestehen konnten", ist der Linzer stolz. Auch 16 Österreicher waren am Start.

Schon bei seiner ersten Weltmeisterschaft in Tschechien schaffte es Payreder mit seinem mehr als sieben Jahre alten "Domi" aufs Stockerl. Damals reichte es in der Disziplin Flächensuche aber nur für den dritten Platz. 2002 bei der WM in Budapest schied "Domi" mit viel Pech aus: "Dom hatte nach 17 Minuten alle fünf Personen gefunden, leider verbellte er zwischendurch ein Funkgerät, das auf einer Mauer vergessen worden war", erinnert sich das Herrl.

Bei der diesjährigen Weltmeisterschaft war der mehrfache Rettungshunde-Mannschaftsstaatsmeister aber in Top-Form: "Unser Start war um 11.15 Uhr, alle Teilnehmer vor uns hatten nicht bestehen können", schildert Payreder, "das Gelände war sehr selektiv, die Personen sehr schwer eingebracht. Dominator war sehr schnell unterwegs und zeigte trotz seines Alters keine Konditionsschwächen, die Anzeigegebung war erstklassig."

Domi stach alle aus

"Domi" hatte in nur 22 Minuten den Such-Parcours durch, wobei er aber allein fünf Minuten brauchte, bis er einen zweieinhalb Meter hohen Altreifenberg, unter dem eine Person versteckt war, erklommen hatte. "Da wir beim Training noch nie einen derart hohen Reifenstapel ausprobiert hatten, bin ich mächtig stolz, dass mein kleiner Hund den Stapel, an dem so viel andere Hunde gescheitert waren, dennoch meisterte."

Payreders nächstes Ziel: In Freistadt will er für den Österreichischen Gebrauchshundesport-Verband eine Rettungshundestaffel aufbauen.

Mit einem so weltmeisterlichen Zugpferd, besser gesagt: "Zughund" wie "Dominator" sicher eine Leichtigkeit!

 

Randall and his Rottweiler were the first team from this area in New York City after the World Trade Center disaster. Although Gunner is trained to find the live and the dead, he found only the latter.
"He had 33 alerts," says Randall, "but they were for bodies (six) and body parts. Sometimes, we wouldn't find a body, but a Port Authority hat and badge, a fireman's coat. It was a humbling experience–makes you think twice about taking life and loved ones for granted."

Gunner, a hundred pounds of toughness with a gentle heart, has plenty of experience in stressful situations. But this one had an effect on him too. "He got depressed, like the other dogs," says Randall. "And yet, when he was out of the rubble, he'd revert to his therapy dog role around the workers, breaking the sadness, at least for a moment."

Although Gunner got sick once, and fatigued overall, he faired better than several dogs that died at the site. And others were injured. Randall went in with hard hat, gloves, knee protectors and a respirator. Gunner went in with only little boots on his feet. The dogs go where humans can't, and where they go is often unstable and dangerous.


 

Erfreuliches