Verordnung über Hunde mit gesteigerter
Aggressivität und Gefährlichkeit
Art. 37/I Satz 3 LStVG

Unabhängig hiervon, kann sich die Eigenschaft eines Hundes als Kampfhund im Einzelfall aus seiner Ausbildung mit dem Ziel einer gesteigerten Aggressivität oder Gefährlichkeit ergeben. (z.B. Bewachungsgewerbe etc.). Hier hat die Gemeinde im Einzelfall zu prüfen, ob der Hund aufgrund seiner Ausbildung eine gesteigerte, d.h. über die natürliche Veranlagung hinausgehende Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren aufweist. Auf LStVG Nr. 37a.2 (Zucht und Ausbildung von Kampfhunden) wird hingewiesen. Die Gemeinde kann sich bei ihrer Prüfung des sachverständigen Rates des Veterinäramtes bedienen.

Erlaubnis

für das Ausbilden von Hunden mit dem Ziel einer gesteigerten Aggressivität oder Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren (z.B. Arbeit ohne Schutzkleidung bzw. Zivilarbeit) gelten folgenden Voraussetzungen:

Die Ausbildung von Kampfhunden mit o.g. Ziel ist überhaupt nicht erlaubnisfähig und somit generell verboten !

Nicht unter die Erlaubnispflicht fällt der sportlich züchterische Schutzdienst.

Sehen Sie hierzu die Ausführungen unter “Ausnahme”.

Anlage 3 Hunde