Melden Sie Ihren Hund, sofern es ein Hund der Anlage 2 oder Kreuzungen dieser Rassen untereinander
oder mit anderen (z.B.Rottweiler-Mischling) ist, beim ORDNUNGSAMT Ihrer Gemeinde an, z.B. für München:
Landeshauptstadt München, KVR I/22 Herr Hans Huber, Ruppertstr. 11, 80337 München.

Von der Gemeinde werden Sie je nach Alter des Hundes aufgefordert ein Gutachten zu bringen, in dem Sie
beweisen, dass ihr Hund “kein Kampfhund” ist. Hierzu sollten Sie von der Gemeinde eine Liste aller
öffentlich bestellten und beeidigten Sachverständigen und aller Tierärzte die eine Zusatzausbildung “Gefährliche
Hunde - oder Zusatzbezeichnung “Verhaltenstherapie” erworben haben, zur Verfügung gestellt bekommen haben.
Dann vereinbaren Sie mit einem Gutachter Ihrer Wahl einen Termin. Es gibt Gemeinden, die sich den Termin
von Ihnen bestätigen lassen wollen. Hier kann der Gutachter selbstverständlich ein Schriftstück verfassen, welches
Sie an die Gemeinde weiterleiten können.

Für das Gutachen selbst sollten Sie sich etwa 2 Stunden oder länger Zeit nehmen.

Hat Ihr Hund nun diese Überprüfung bestanden, erhalten Sie vom Sachverständigen ein entsprechend
schriftlich verfasstes Gutachten. Dieses Gutachten reichen Sie bei Ihrer Gemeinde/Ordnungsamt mit
der Bitte um Ausstellung eines NEGATIVZEUGNISSES ein. Achtung: Sie haben einen Rechtsanspruch
auf dieses NEGATIVZEUGNIS !!!! Es kann Ihnen nicht verweigert werden.

Wenn Sie das NEGATIVZEUGNIS in Händen haben, so ist Ihr Hund KEIN KAMPFHUND mehr und
wird als “normaler Hund” geführt. ACHTUNG: Die Vorlage eines Führungszeugnisses und die Kennzeichnung
des Hundes sind KEINE Voraussetzung für die Erteilung eines Negativzeugnisses.

Das NEGATIVZEUGNIS entbindet jedoch den Hundehalter nicht von der Sorgfaltspflicht bei der Haltung und
Führung seines Hundes. Durch nicht art- und tierschutzgerechte Haltung oder Ausbildung eines Hundes können
sich jederzeit negative Verhaltensveränderungen ergeben. Aber dies sollte eigentlich für jeden verantwortungs-
bewußten Hundehalter eine Selbstverständlichkeit sein.

Sollten die betreffenden Beamten Ihrer Ordnungsbehörde über den Ablauf und die erforderlichen Unterlagen
nicht Bescheid wissen, stehen wir gerne zur Verfügung.

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ACHTUNG: Wenn Sie keine Erlaubnis zur Haltung eines Kategorie I, II und III Hundes haben, machen Sie sich strafbar !!!!!

Artikel 3 Änderung des Strafgesetzbuches
(2) Ebenso wird bestraft, wer ohne die erforderliche Genehmigung oder entgegen einer vollziehbaren Untersagung einen
 gefährlichen Hund hält.
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Was tun ?